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Podcast: Schuhe und Lieferketten in der Corona-Krise

In der Podcast-Reihe „Fokus Globus“ berichtet INKOTA-Referentin Anne Neumann in welcher Situation Menschen in Indien in der Schuh- und Lederindustrie arbeiten. Jetzt anhören!

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Veröffenticht 22. APRIL 2020

Mit der Corona-Krise ist plötzlich überall von Lieferketten die Rede. Wie unter dem Brennglas sehen wir, wie sehr Länder, Unternehmen und Produkte voneinander abhängen. Im Schatten der Diskussion bleiben jedoch die Menschen, die am Anfang dieser Wertschöpfungsketten arbeiten. Schuh- und Lederarbeiter*innen in Indien wurden schon vor der Covid-19 stark in ihren Menschenrechten eingeschränkt – und gehören nun zu den am härtesten Betroffenen der Gesundheits- und Wirtschaftskrise. Ein Lieferkettengesetz kann und muss hier helfen!

In der Podcast-Reihe „Fokus Globus“ berichtet INKOTA-Referentin Anne Neumann in welcher Situation Menschen in Indien in der Schuh- und Lederindustrie arbeiten. Zu Beginn der Pandemie war sie in Nord- und Südindien unterwegs und hat mit Arbeiter*innen, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen aus der Zivilgesellschaft gesprochen.

Im Gespräch mit dem Journalisten Claudio Gnypek erklärt sie außerdem, warum gerade jetzt eine verbindliche Umsetzung der menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten von deutschen Unternehmen zum Beispiel in der Schuh- und Lederindustrie wichtiger ist denn je. „In der Schuhindustrie ist bisher sehr intransparent, welche Unternehmen auch in der Krise menschenrechtlich verantwortlicher handeln als andere. Das muss ein Lieferkettengesetz ändern.“, sagt Anne Neumann. Aktuell zeigt sich wie unter dem Brennglas: Wo in Unternehmen bereits gute Strukturen zur Umsetzung von Menschenrechten geschaffen wurden, da können sie auch in der Krise wirksam werden. Ein Lieferkettengesetz kann dafür sorgen, dass solche Strukturen von der freiwilligen Ausnahme zur Regel werden. Anne Neumann zeigt auch, wie wir alle dazu beitragen können: „Damit die Bundesregierung noch vor den nächsten Wahlen ein wirksames Gesetz verabschiedet, brauchen wir viele Unterschriften in der Petition der Initiative Lieferkettengesetz. Außerdem müssen die Menschenrechtsaktivist*innen vor Ort in Indien gestärkt werden – hier haben wir bei INKOTA einen Coronakrisen-Spendenfonds eingerichtet.“

Die Reihe „Fokus Globus“ geht auch in den weiteren Folgen detailliert auf ein Lieferkettengesetz ein.

In der Podcast-Reihe „Fokus Globus“ berichtet INKOTA-Referentin Anne Neumann in welcher Situation Menschen in Indien in der Schuh- und Lederindustrie arbeiten. Zu Beginn der Pandemie war sie in Nord- und Südindien unterwegs und hat mit Arbeiter*innen, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen aus der Zivilgesellschaft gesprochen.

Im Gespräch mit dem Journalisten Claudio Gnypek erklärt sie außerdem, warum gerade jetzt eine verbindliche Umsetzung der menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten von deutschen Unternehmen zum Beispiel in der Schuh- und Lederindustrie wichtiger ist denn je. „In der Schuhindustrie ist bisher sehr intransparent, welche Unternehmen auch in der Krise menschenrechtlich verantwortlicher handeln als andere. Das muss ein Lieferkettengesetz ändern.“, sagt Anne Neumann. Aktuell zeigt sich wie unter dem Brennglas: Wo in Unternehmen bereits gute Strukturen zur Umsetzung von Menschenrechten geschaffen wurden, da können sie auch in der Krise wirksam werden. Ein Lieferkettengesetz kann dafür sorgen, dass solche Strukturen von der freiwilligen Ausnahme zur Regel werden. Anne Neumann zeigt auch, wie wir alle dazu beitragen können: „Damit die Bundesregierung noch vor den nächsten Wahlen ein wirksames Gesetz verabschiedet, brauchen wir viele Unterschriften in der Petition der Initiative Lieferkettengesetz. Außerdem müssen die Menschenrechtsaktivist*innen vor Ort in Indien gestärkt werden – hier haben wir bei INKOTA einen Coronakrisen-Spendenfonds eingerichtet.“

Die Reihe „Fokus Globus“ geht auch in den weiteren Folgen detailliert auf ein Lieferkettengesetz ein.

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