Zwischen 1960 und 1996 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg, bei dem hunderttausende Menschen ermordet wurden. Noch heute besteht ein ungeheures Ausmaß an Gewalt, immer wieder kommt es zu Morden insbesondere an Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen. Das Land ist gekennzeichnet von Straflosigkeit, Korruption und sozialer Ungleichheit.

Knapp 60 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze und mit fast 50 Prozent hat Guatemala eine der höchsten Raten an chronischer Mangelernährung bei Kindern weltweit. Die Armut hat in den letzten Jahren sogar noch zugenommen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. 

Vom Klimawandel hart getroffen

Guatemala ist das am stärksten durch extreme Wetterereignisse betroffene Land in Zentralamerika. Dürren, Hagel und Starkregen zerstören zunehmend die Ernten und bedrohen damit die Lebensgrundlage tausender kleinbäuerlichen Familien. 

Seit 1996 arbeitet INKOTA in Guatemala mit Projektpartner zusammen. Anfangs unterstützte INKOTA die „Alternative Wahrheitskommission“ REMHI (Interdiözesanes Projekt zur Wiederherstellung des historischen Gedächtnisses) bei der Veröffentlichung der Dokumentation von während des Bürgerkrieges begangenen Menschenrechtsverletzungen.

Indigene Gemeinden stärken

Von Anfang an legten wir bei unserer Arbeit einen Schwerpunkt auf die Stärkung von indigenen Kleinbauernfamilien. Denn Guatemala ist geprägt von einer unglaublichen kulturellen Vielfalt: 40 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Indigene, die über 50 verschiedene Sprachen sprechen! Allerdings sind sie auch überdurchschnittlich stark von Armut betroffen und leben vor allem in weit abgelegenen und schlecht zugänglichen Hochlandgemeinden. Unser Ziel war und ist es, die Menschen in ihrem Kampf gegen Hunger und Armut sowie bei der Verteidigung ihrer Menschenrechte zu unterstützen und ihre politische Teilhabe zu fördern.

Zwischen 1960 und 1996 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg, bei dem hunderttausende Menschen ermordet wurden. Noch heute besteht ein ungeheures Ausmaß an Gewalt, immer wieder kommt es zu Morden insbesondere an Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen. Das Land ist gekennzeichnet von Straflosigkeit, Korruption und sozialer Ungleichheit.

Knapp 60 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze und mit fast 50 Prozent hat Guatemala eine der höchsten Raten an chronischer Mangelernährung bei Kindern weltweit. Die Armut hat in den letzten Jahren sogar noch zugenommen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. 

Vom Klimawandel hart getroffen

Guatemala ist das am stärksten durch extreme Wetterereignisse betroffene Land in Zentralamerika. Dürren, Hagel und Starkregen zerstören zunehmend die Ernten und bedrohen damit die Lebensgrundlage tausender kleinbäuerlichen Familien. 

Seit 1996 arbeitet INKOTA in Guatemala mit Projektpartner zusammen. Anfangs unterstützte INKOTA die „Alternative Wahrheitskommission“ REMHI (Interdiözesanes Projekt zur Wiederherstellung des historischen Gedächtnisses) bei der Veröffentlichung der Dokumentation von während des Bürgerkrieges begangenen Menschenrechtsverletzungen.

Indigene Gemeinden stärken

Von Anfang an legten wir bei unserer Arbeit einen Schwerpunkt auf die Stärkung von indigenen Kleinbauernfamilien. Denn Guatemala ist geprägt von einer unglaublichen kulturellen Vielfalt: 40 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Indigene, die über 50 verschiedene Sprachen sprechen! Allerdings sind sie auch überdurchschnittlich stark von Armut betroffen und leben vor allem in weit abgelegenen und schlecht zugänglichen Hochlandgemeinden. Unser Ziel war und ist es, die Menschen in ihrem Kampf gegen Hunger und Armut sowie bei der Verteidigung ihrer Menschenrechte zu unterstützen und ihre politische Teilhabe zu fördern.

Welthunger-Index Platz 72 von 117
Human Development Index Paltz 126 von 189
Globaler Klima-Risiko-Index Am stärksten durch extreme Wetterereignisse in Zentralamerika
Civicus Atlas beschränkt

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