Indien

Leder und Schuhe nachhaltig produzieren!

Deutsche Schuhhersteller in der Menschenrechtspflicht

Steckbrief

Projektfokus
Stärkung der Zivilgesellschaft
Zahl der Begünstigten
XXX
Spendenbedarf
80.950,00 Euro

Test In indischen Gerbereien und Schuhfabriken leisten Menschen härteste körperliche Arbeit – und bleiben trotzdem arm. Einzelne Arbeiter*innen können daran wenig ändern. Nur, wenn sie sich mit Kolleg*innen zusammenschließen, können sie gegen tagtägliche Gesundheitsgefahren, Erniedrigungen und Arbeitsrechtsverletzungen vorgehen. Doch häufig kennen sie ihre Rechte nicht, haben keine Arbeitsverträge, große Angst vor Entlassungen und kaum Gelegenheit sich mit den anderen Arbeiter*innen auszutauschen. Wenn sie Forderungen erheben, erleben sie Repressionen und können nur selten den Rechtsweg beschreiten.

Test In indischen Gerbereien und Schuhfabriken leisten Menschen härteste körperliche Arbeit – und bleiben trotzdem arm. Einzelne Arbeiter*innen können daran wenig ändern. Nur, wenn sie sich mit Kolleg*innen zusammenschließen, können sie gegen tagtägliche Gesundheitsgefahren, Erniedrigungen und Arbeitsrechtsverletzungen vorgehen. Doch häufig kennen sie ihre Rechte nicht, haben keine Arbeitsverträge, große Angst vor Entlassungen und kaum Gelegenheit sich mit den anderen Arbeiter*innen auszutauschen. Wenn sie Forderungen erheben, erleben sie Repressionen und können nur selten den Rechtsweg beschreiten.

Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich an einem Training für Arbeiter*innen teilnehme. Ich wusste nicht, dass wir als Arbeiter*innen so viele Rechte haben. Durch das Training verstehe ich, dass meine Rechte an meinem Arbeitsplatz verletzt werden. Das Training hat mir Vertrauen gegeben mich dagegen zu wehren und darüber zu sprechen.
Arbeiterin in einer Schuhfabrik in Tamil Nadu

Unsere indischen Partnerorganisationen Society for Labour and Development (SLD) und Cividep India setzen genau hier an. Sie bringen in Schulungen Arbeiter*innen zusammen, klären sie über ihre Rechte auf und unterstützen sie beim Durchsetzen ihrer Forderungen. Doch dieser Kampf muss international geführt werden. Indische Firmen produzieren auch für deutsche Schuhmarken. Deshalb engagiert sich INKOTA dafür, dass deutsche Schuhunternehmen ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachkommen – und die deutsche Bundesregierung deren Einhaltung durchsetzt. Jede*r von uns kann hier aktiv werden – und den Arbeiter*innen, die unsere Schuhe herstellen solidarisch die Hand reichen.

Den Markenunternehmen und Schuhhändlern muss klar sein, welche Auswirkungen ihre Geschäfte auf Frauen und Männer haben, die in armen Verhältnissen leben und sich schlecht wehren können. Die großen Firmen machen sehr viel Profit. Sie müssen ihre Lieferketten nachverfolgen und sicherstellen, dass unter guten Bedingungen für sie gearbeitet wird.
Gopinath Parakuni, Leiter von CIVIDEP

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