Welternährung & Landwirtschaft

2 Milliarden Menschen sind weltweit mangelernährt. Davon leiden über 820 Millionen derzeit Hunger, weil sie nicht genug zu essen haben. Das ist etwa jeder neunte Mensch. Dabei ist Armut die Hauptursache von Hunger. Zahlreiche Faktoren bestimmen die weltweite Ernährungslage – etwa der Zugang zu Land für Kleinbäuer*innen und die Verwendung von Soja als Futtermittel für die Fleischproduktion. 

2 Milliarden Menschen sind weltweit mangelernährt. Davon leiden über 820 Millionen derzeit Hunger, weil sie nicht genug zu essen haben. Das ist etwa jeder neunte Mensch. Dabei ist Armut die Hauptursache von Hunger. Zahlreiche Faktoren bestimmen die weltweite Ernährungslage – etwa der Zugang zu Land für Kleinbäuer*innen und die Verwendung von Soja als Futtermittel für die Fleischproduktion. 

Derzeit wird 70 Prozent aller Nahrung von Kleinbäuer*innen hergestellt. In Asien, Lateinamerika und Afrika südlich der Sahara sind es sogar 80 Prozent. Dafür nutzen Kleinbäuer*innen nur 30 Prozent der weltweiten Landflächen und Wasservorräte, die derzeit für die Lebensmittelproduktion benötigt werden. Die industrielle Landwirtschaft hingegen produziert große Mengen an Lebensmitteln für globale Märkte, allerdings mit vielen negativen Auswirkungen: Wasser wird verschwendet, die Artenvielfalt nimmt ab, die Qualität der Böden verschlechtert sich, Kleinbäuer*innen verlieren ihr Land und ihre Existenz. 

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft muss die Situation von Kleinbäuer*innen verbessern, damit diese ihre Lebensgrundlagen – Böden und Wasser – nachhaltig nutzen können. Kleinbäuer*innen müssen die Chance haben, faire Preise für ihre vielfältigen Waren zu erzielen. Sie müssen vor billigen Exportprodukten geschützt werden, die ihre Lebensgrundlagen zerstören. Ebenso müssen Arbeiter*innen in der Landwirtschaft, die noch nicht einmal Land besitzen und häufig unter extrem prekären Bedingungen arbeiten und giftigen Pestiziden ausgesetzt sind, geschützt werden.

INKOTA setzt sich mit politischen Kampagnen und in Auseinandersetzung mit Politiker*innen aktiv für die Förderung von Agrarökologie und Ernährungssouveränität ein und mobilisiert gegen die zunehmende Macht von Agrarkonzernen. Darüber hinaus unterstützt INKOTA Partnerorganisationen im globalen Süden, die kleinbäuerliche Familien in agrarökologischen Anbaumethoden ausbilden und bei der regionalen Vermarktung ihrer Erzeugnisse unterstützt.

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